Ferienhaus Bretagne

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Die den nordwestlichen Teil Frankreichs bildende Bretagne mit der Hauptstadt Rennes, ragt als eine etwa 250 km lange und 150 km breite Halbinsel in den Atlantischen Ozean. Armor, Land am Meer, nannten die Kelten die Bretagne.


Im fünften nachchristlichen Jahrhundert kamen die Kelten in einer zweiten Einwanderungswelle von den britischen Inseln und brachten einen neuen Namen mit : Brittany für die Engländer, Bretagne für die Franzosen und Breiz für die Bretonen.
Heute noch mag sich die Bretagne nicht so recht in den Zentralstaat Frankreichs einfügen. Westlich einer Linie Paimpol-Vannes betont sie ihre gälische Eigenart und Tradition. Die Frankreich - Amtsprache ist zwar allgegenwärtig, doch noch bis zu Beginn der fünfziger Jahre war sie zahlreichen Bretonen völlig fremd trotz des Verbots "auf die Erde zu spucken und bretonisch zu sprechen".
Die Bretagne ist für Frankreich ein wichtiges Agrarland (Argoat) mit Gemüsefeldern (Zwiebeln, Blumenkohlen,, Artischocken), mit niedrigen Gebirgskämmen, Seen, Flüssen und Wäldern, und gleichzeitig das Land des Meeres (Armor), mit über 500 km Küste, gefährlichen Riffen, sturmgepeitschten Inseln und sanften Stränden.


Ein besonders reizvolles Gebiet ist der Golfe du Morbihan, ein Binnenmeer mit Ebbe und Flut und kleinen Stränden; er mündet in den Atlantik. Mor-bihan bedeutet "das kleine Meer". Zahlreiche Inseln, wie z.B die "Ile aux Moines"(Mönchsinsel) und die "Ile d'Arz" sind von hier aus zu erreichen. Der Golfe wurde 1997 als eine der schönsten Buchten in Frankreich und in der Welt eingestuft.
Das Klima im Golfe ist besonders mild, die Luft jodhaltig mit Temperaturen zwischen 23 bis 28 Grad im Sommer, 10 bis 15 Grad im Winter, 15 bis 20 Grad im Frühjahr und Herbst. In der übrigen Bretagne ist das Wetter wechselhaft, wobei jede Witterung und jede Jahreszeit ihre Reize hat. Mit mediterranen Wintertemperaturen bietet diese Region Frankreichs ideale Voraussetzungen für das Gedeihen von Palmen, Tamarisken und Mimosen.

 

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Die verschiedenartigsten Landschaftsbilder sowie bedeutende Kultur- und Kunstdenkmäler - nirgendwo anders gibt es Megalithenfelder in solcher Vielzahl, (die bekanntesten befinden sich in Carnac), Schlösser, Kirchen und Museen sowie liebevoll gepflegte Bräuche und Feste (vom Biniou und Dudelsack untermalt) machen die Bretagne zu einer reizvollen Ferien-Landschaft Frankreichs.
Für Sport und Freizeit gibt es viele Möglichkeiten: Reitställe, Golf- und Tennisplätze findet man in der Nähe fast jeder größeren Stadt und einiger Dörfer; Bootsfahrten zwischen den Inseln oder auf Wasserstraßen im Landesinneren, Wanderwege und alle Arten von Wassersport.

 


Für die Freunde der guten Frankreich-Küche ist besonders das reichhaltige Angebot an Fisch und Meeresfrüchten zu erwähnen, aber auch das Lamm von den Salzweiden (gigots des prés salés) ist eine Spezialität, die mit weißen Bohnen gegessen wird. Nicht zu vergessen sind die vielen Crêperien, wo man die hauchdünnen Pfannkuchen, immer wieder anders zubereitet, kosten kann. Zur Tradition gehört auch ein Dutzend Austern mit einem "petit Muscadet du pays nantais", in Frankreich beliebter bretonischer leichter, trockener Weißwein.


Reetgedeckte "chaumières", Häuser aus Granitstein, ein Boulespiel in bretonischer Sprache, die vielen bunten Feste in alten Trachten und nicht zuletzt der weltoffene, liebenswürdige Bretone, sind eine Urlaubsreise wert !